Im Jahr 2005 hat Anette Maiburg gemeinsam mit Susanne Geer erstmals das Niederrhein Musikfestival durchgeführt. Was mit fünf Konzerten an vier Tagen vorsichtig begann, hat sich inzwischen zu einem wichtigen Kulturfaktor der Region gemausert. Dabei setzen die Festivalmacherinnen auf Kontraste und mögliche Verbindungslinien dazwischen.
So haben sie es geschafft, neben Schloss Dyck, einem mittelalterlichen Wasserschloss mit großzügiger Parkanlage, auch die Langen Foundation mit ihrem gewagten Museumsbau von Tadao Ando, als Partner und Spielstätte zu gewinnen.
Als künstlerische Leiterin des Niederrhein Musikfestivals ist es Anette Maiburg ein Anliegen unter dem Motto „Klänge, Sprache, Farben“ Künstlern eine Plattform für spartenübergreifende, phantasievolle Konzertgestaltungen zu bieten.
Die Programme bewegen sich jedes Jahr aufs Neue gewagt zwischen Klassik und Unterhaltungsmusik, zwischen Musik, Literatur und Bildender Kunst. Da wird der Jazzpianist Frank Chastenier gemeinsam mit Schauspieler und Sprecher Christian Brückner auf die Bühne gebeten. Da treffen die klassischen Musiker des Trio Voyage auf den weltweit bekanntesten Trés-Spieler Pancho Amat, der eigens für das Festival aus Kuba anreist und ein Programm für das Ensemble arrangiert.
Im kommenden Jahr ist ein besonderes Projekt um Arnold Schönbergs „Pierrot lunaire“ mit der bekannten Sängerin und Sprachkünstlerin Salome Kammer geplant. Der Maler und Aktionskünstler Helge Leiberg wird mit Hilfe eines Overhead-Projektors malerische Visionen zur Musik spontan im Moment des Musizierens entstehen lassen.
Zahlreiche öffentliche Proben bieten dem Besucher die Möglichkeit, die Entwicklung der Programme hautnah mit zu verfolgen. In das Festival ist eine besondere Stipendiatenförderung junger und begabter Kammermusikensemble integriert.
» www.niederrhein-musikfestival.de
» www.langenfoundation.de
» www.stiftung-schloss-dyck.de
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